unsere Tiere

Aaron (geb. 2004)

 

Hallo, ich habe am Fuße des schönen Schwarzwaldes auf einem Bauernhof das Licht der Welt erblickt.

Mein Papa, der in der Nachbarschaft wohnte, war ein echter Golden Retriever und meine Mama eine (rein-)rassige Labrador-Hündin. Tja - und wie das Leben so spielt, haben die Halter von meinem Papa und meiner Mama einmal nicht richtig aufgepasst ...  und ich bin, mit meinen 4 Geschwistern, "das Ergebnis" dieser kurzen Romanze meiner Eltern.

Mit 12 Wochen kam ich dann zu den Möllers, wo ich mich mit 4 ausgewachsenen Katern auseinandersetzen musste. Heute sind es nur noch 3, denn unser Senior-Kater ist jetzt im Katzenhimmel. Na ja - unser erstes Aufeinandertreffen war spannend und Lukas - der Schlingel - hat mir vor lauter Respekt gleich am ersten Tag mal gezeigt, dass es Krallen gibt (hätte ich manchmal auch gerne...). Die weiteren Tage bei Möllers wurden immer besser und mittlerweile sind wir alle ganz, ganz dicke Freunde, die zusammen spielen, toben, Blödsinn machen und - ich geb's ja zu - kuscheln und schmusen...

Auf gut deutsch: hier fühle ich mich pudelwohl - Entschuldigung - besser: sauwohl.


Von Herrchen habe ich früh gelernt, was ich darf und was nicht. Das war auch gut so, denn unser Rudel braucht klare Regeln und Strukturen, denn nur dann kann alles reibungslos funktionieren. Außerdem genieße ich Freiheiten, um die mich viele meiner Artgenossen beneiden, die beispielsweise angeleint gassi gehen müssen, während ich ohne rennen darf, weil ich die Regeln kenne.

Ach ja - Spaß haben wir alle miteinander, z.B. beim ausgedehnten Spaziergang, einem gemeinsamen Spiel mit meinem geliebten Ball, oder bei "Wasserspielen" im Sommer. Ich bin nämlich eine richtige Wasserratte, Herrchen sagt mir dann, dass ich das von meiner Mama habe...


Im übrigen scheinen Herrchen und Frauchen auch sonst mit mir ganz zufrieden zu sein - zumindest spüre ich das immer wieder...

Ach ja - das Leben als Hund kann ja so schön sein!

Lukas (geb. 1996)

Ja, ich bin der  Schlingel, der Aaron vor langer Zeit mal gezeigt hat, dass es Krallen gibt. Ich wollte ihm nicht weh tun, aber er kam gleich so ungestüm auf mich zu ... dabei wollte er nur spielen - aber das konnte ich ja nicht wissen... nochmals "sorry Aaron"!

Ich war auch ganz klein, als ich - gemeinsam mit meiner Schwester Minka- zu Astrid kam. War mächtig aufregend, denn dort gab es noch Blacky, auch ein Kater - aber schon älter. Der mochte  uns aber sofort und wir waren ein echt gutes Dreiergespann. Es war toll - ich durfte mit meiner Schwester und mit Blacky nach Herzenslust herumtoben.

Mike war noch nicht bei uns - der kam erst, als ich schon erwachsen war. Meine Minka - ist leider auch nicht mehr hier. Sie wurde von einem blöden Motorroller überfahren und wohnt jetzt - zusammen mit Blacky - im ´Katzenhimmel

Ich bin eigentlich sehr unkompliziert und ein sehr freundlicher Kumpel, der es liebt, Aaron zu einem Spielchen herauszu-fordern - und meistens klappt's auch.

Ich bin gerne draußen und versuche Mäuse zu fangen. Klappt natürlich nicht immer... aber wenn ich eine ´habe, muss ich aufpassen, dass Frauchen das nicht sieht, sonst bin ich sie los - die Maus natürlich. Frauchen mag das nicht so gern, wenn ich mit Mäusen spiele

... versteh' ich überhaupt nicht!

Ansonsten sind wir alle ein eingeschworenes Team und wir mögen uns  Sehr sogar!!

Felix (geb. ca. 1997)

Hallo, ich bin seit 2000 bei den Möllers, nachdem ich einen längeren und unangenehmen Tierheimaufenthalt hinter mich gebracht habe.

Bei meinen Revierstreifzügen bin ich 1999 in eine Schnappfalle geraten, die irgend ein Vollidiot einfach im Wald ausgelegt hatte. Zwei lange Tage hing ich mit meinem rechten Bein da drin, bis mich endlich ein lieber Mensch gefunden hatte und zum Tierarzt brachte. Leider war mein Bein nicht mehr zu retten, und da mich keiner kannte und ich die Menschensprache nicht beherrsche, wusste leider auch niemand, wo mein Zuhause war. Also kam ich ins 'Tierheim, wo ich lange Zeit verbrachte, da mich keine haben wollte - Ihr wisst schon: wegen des fehlenden Beines ... dabei bin ich doch auch mit 3 Beinen ein Hübscher!.

Eines Tages kam Frauchen zu uns ins Tierheim, und ich dachte mir: jetzt oder nie! Ich zeigte mich von meiner allerbesten Seite, schmuste und schnurrte, was das Zeug hielt, und siehe da: es klappte, und ich hatte ein neues Zuhause.

Es war am Anfang nicht einfach für mich, auf 3 Beinen durch's Leben zu gehen, heute renne ich aber wieder so schnell, wie die anderen und kann auch ohne Probleme die Bäume raufklettern. Wohlgemerkt: RAUF - wie ich wieder runter komme ... dafür sind öfter mal Herrchen und Frauchen zuständig!. Die holen dann Stuhl oder Leiter und ...

Ich müsste es eigentlich besser wissen und manchmal ist es auch gemein von mir, Herrchen und Frauchen immer wieder bemühen zu müssen, mich von einem Baum oder Dach zu holen ... Hat aber auch was Gutes: es ist aufregend und wir bleiben alle in Bewegung und halten uns in Form!

Ansonsten bin ich umgänglich, wenngleich ich mit ''Schmusen und Co." nicht allzu viel am Hut habe. Nur dann, wenn es nach Fressen riecht, zeige ich mich von meiner allerbesten Seite und bin durch und durch ein wahrer Charmeur ... Tja - gelernt ist halt gelernt, und wenn's was bringt, warum denn nicht?!

Sunshine  (geb. Mitte Juli 2009)

Hallo liebe Besucher,
ich bin
Sunshine – die Letzte, die dieser illustren Runde beigetreten ist.
Ich
kam am 15.09.2009 völlig entkräftet zum Möller-Rudel. Ich wurde von einem Auto angefahren und eine fremde Frau brachte mich zum Tierarzt. Dort sagte man, ich sei völlig unterernährt, hätte einen schweren Katzenschnupfen und einen Beckenbruch! Ich stand schon kurz vor der Einschläferung in der Tierarzt-Praxis, doch glücklicherweise war zu dem Zeitpunkt auch Mike dort und sprach mit der Tierärztin. Dann packte er mich in eine Box und nahm mich mit nach Hause.

So sah ich damals aus:

Dort hatte ich ein Zimmer – ganz für mich alleine – ich durfte wegen Ansteckungsgefahr nicht zu den anderen Tieren. Jeden Tag bekam ich von Astrid 2 x eine ekelhaft schmeckende Tablette und musste auch 1 x täglich eine Salzwasserlösung inhalieren. Bewegen durfte ich mich auch nur wenig, damit mein Beckenbruch auch heilen konnte. Deswegen war ich in einer großen Box.

Grrrr – war keine so gute Zeit! Aber Frauchen hatte ganz viel Geduld und ich habe diese ganze Prozedur auch toll mitgemacht … das sagte Frauchen immer! Ich fühlte mich damals so krank und elend, aber ich „strahlte“ und schnurrte immer, wenn ich von Astrid Zuwendung bekam, deshalb habe ich auch den Namen „Sunshine“ bekommen.

Ja und heute … heute bin ich richtig fit und gesund. Ich fange, wie sich das für eine ordentliche Katze gehört, viele Mäuse. Die bringe ich dann ganz stolz nach Hause und hole mir mein verdientes Lob ab.

Überhaupt fühle ich mich richtig wohl hier, so dass man sich entschlossen hat, dass ich für immer hier bleiben darf und nicht mehr in ein anderes Zuhause muss…
Ich habe auch einen ganz lieben Paten gefunden, der oft an mich denkt und mit dafür sorgt, dass es mir an Nichts fehlt! Danke, lieber Pate ♥

Manchmal gehe ich sogar mit meinen Zweibeinern und Aaron zusammen „Gassi“. Das ist sehr aufregend und macht mir viel Spaß. Aaron passt dann so gut auf mich auf, dass mir gar nichts passieren kann. Und wenn mir mal etwas unheimlich vorkommt, dann renne ich schnell zu meinem großen Freund, Aaron – da fühle ich mich sicher!

Ich bin sehr glücklich, dass mich Mike damals beim Tierarzt vor der Todesspritze bewahrt hat. Ich danke es ihm so oft ich kann mit ganz lieben Schmuseeinheiten…


nach oben