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Hallo, ich habe am Fuße des schönen Schwarzwaldes auf
einem Bauernhof das Licht der Welt erblickt.
Mein Papa, der in der
Nachbarschaft wohnte, war ein echter Golden Retriever
und meine Mama eine (rein-)rassige Labrador-Hündin. Tja
- und wie das Leben so spielt, haben die Halter von
meinem Papa und meiner Mama einmal nicht richtig
aufgepasst ... und ich bin, mit meinen 4
Geschwistern, "das Ergebnis" dieser kurzen Romanze
meiner Eltern.
Mit 12 Wochen kam ich dann zu den Möllers, wo ich mich
mit 4 ausgewachsenen Katern auseinandersetzen musste.
Heute sind es nur noch 3, denn unser Senior-Kater ist
jetzt im Katzenhimmel. Na ja - unser erstes
Aufeinandertreffen war spannend und Lukas - der
Schlingel - hat mir vor lauter Respekt gleich am ersten
Tag mal gezeigt, dass es Krallen gibt (hätte ich
manchmal auch gerne...). Die weiteren Tage bei Möllers
wurden immer besser und mittlerweile sind wir alle ganz,
ganz dicke Freunde, die zusammen spielen, toben,
Blödsinn machen und - ich geb's ja zu - kuscheln und
schmusen...
Auf gut deutsch: hier fühle ich mich pudelwohl -
Entschuldigung - besser: sauwohl.
Von
Herrchen habe ich früh gelernt, was ich darf und was
nicht. Das war auch gut so, denn unser Rudel braucht
klare Regeln und Strukturen, denn nur dann kann alles
reibungslos funktionieren. Außerdem genieße ich
Freiheiten, um die mich viele meiner Artgenossen
beneiden, die beispielsweise angeleint gassi gehen
müssen, während ich ohne rennen darf, weil ich die
Regeln kenne.
Ach ja - Spaß haben wir alle miteinander, z.B. beim
ausgedehnten Spaziergang, einem gemeinsamen Spiel mit
meinem geliebten Ball, oder bei "Wasserspielen" im
Sommer. Ich bin nämlich eine richtige Wasserratte,
Herrchen sagt mir dann, dass ich das von meiner Mama
habe...
Im
übrigen scheinen Herrchen und Frauchen auch sonst mit
mir ganz zufrieden zu sein - zumindest spüre ich das
immer wieder...
Ach ja - das Leben als Hund kann ja so schön sein!
Lukas
(geb. 1996)

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Ja, ich bin der Schlingel, der Aaron
vor langer Zeit mal gezeigt hat, dass es
Krallen gibt. Ich wollte ihm nicht weh tun,
aber er kam gleich so ungestüm auf mich zu
... dabei wollte er nur spielen - aber das
konnte ich ja nicht wissen... nochmals
"sorry Aaron"!
Ich war auch ganz klein, als ich - gemeinsam
mit meiner Schwester Minka- zu Astrid kam.
War mächtig aufregend, denn dort gab es noch
Blacky, auch ein Kater - aber schon älter.
Der mochte uns aber sofort und wir
waren ein echt gutes Dreiergespann. Es war
toll - ich durfte mit meiner Schwester und
mit Blacky nach Herzenslust herumtoben.
Mike war noch nicht bei uns - der kam erst,
als ich schon erwachsen war. Meine Minka -
ist leider auch nicht mehr hier. Sie wurde
von einem blöden Motorroller überfahren und
wohnt jetzt - zusammen mit Blacky - im
´Katzenhimmel
Ich bin eigentlich sehr unkompliziert und
ein sehr freundlicher Kumpel, der es liebt,
Aaron zu einem Spielchen herauszu-fordern -
und meistens klappt's auch.
Ich bin gerne draußen und versuche Mäuse zu
fangen. Klappt natürlich nicht immer... aber
wenn ich eine ´habe, muss ich aufpassen,
dass Frauchen das nicht sieht, sonst bin ich
sie los - die Maus natürlich. Frauchen mag
das nicht so gern, wenn ich mit Mäusen
spiele
... versteh' ich überhaupt nicht!
Ansonsten sind wir alle ein eingeschworenes
Team und wir mögen uns Sehr sogar!!
Felix
(geb. ca. 1997)

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Hallo,
ich bin seit 2000 bei den
Möllers, nachdem ich einen
längeren und unangenehmen
Tierheimaufenthalt hinter mich
gebracht habe.
Bei meinen Revierstreifzügen bin
ich 1999 in eine Schnappfalle
geraten, die irgend ein
Vollidiot einfach im Wald
ausgelegt hatte. Zwei lange Tage
hing ich mit meinem rechten Bein
da drin, bis mich endlich ein
lieber Mensch gefunden hatte und
zum Tierarzt brachte. Leider war
mein Bein nicht mehr zu retten,
und da mich keiner kannte und
ich die Menschensprache nicht
beherrsche, wusste leider auch
niemand, wo mein Zuhause war.
Also kam ich ins 'Tierheim, wo
ich lange Zeit verbrachte, da
mich keine haben wollte - Ihr
wisst schon: wegen des fehlenden
Beines ... dabei bin ich doch
auch mit 3 Beinen ein Hübscher!.
Eines Tages kam Frauchen zu uns
ins Tierheim, und ich dachte
mir: jetzt oder nie! Ich zeigte
mich von meiner allerbesten
Seite, schmuste und schnurrte,
was das Zeug hielt, und siehe
da: es klappte, und ich hatte
ein neues Zuhause.
Es war am Anfang nicht einfach
für mich, auf 3 Beinen durch's
Leben zu gehen, heute renne ich
aber wieder so schnell, wie die
anderen und kann auch ohne
Probleme die Bäume raufklettern.
Wohlgemerkt: RAUF - wie ich
wieder runter komme ... dafür
sind öfter mal Herrchen und
Frauchen zuständig!. Die holen
dann Stuhl oder Leiter und ...
Ich müsste es eigentlich besser
wissen und manchmal ist es auch
gemein von mir, Herrchen und
Frauchen immer wieder bemühen zu
müssen, mich von einem Baum oder
Dach zu holen ... Hat aber auch
was Gutes: es ist aufregend und
wir bleiben alle in Bewegung und
halten uns in Form!
Ansonsten bin ich umgänglich,
wenngleich ich mit ''Schmusen
und Co." nicht allzu viel am Hut
habe. Nur dann, wenn es nach
Fressen riecht, zeige ich mich
von meiner allerbesten Seite und
bin durch und durch ein wahrer
Charmeur ... Tja - gelernt ist
halt gelernt, und wenn's was
bringt, warum denn nicht?!
Sunshine
(geb.
Mitte Juli 2009)

Hallo liebe Besucher,
ich bin
Sunshine – die Letzte, die
dieser illustren Runde
beigetreten ist.
Ich kam am 15.09.2009 völlig entkräftet zum Möller-Rudel. Ich wurde von
einem Auto angefahren und eine
fremde Frau brachte mich zum
Tierarzt. Dort sagte man, ich
sei völlig unterernährt, hätte
einen schweren Katzenschnupfen
und einen Beckenbruch! Ich stand
schon kurz vor der
Einschläferung in der
Tierarzt-Praxis, doch
glücklicherweise war zu dem
Zeitpunkt auch Mike dort und
sprach mit der Tierärztin. Dann
packte er mich in eine Box und
nahm mich mit nach Hause.
So sah ich damals aus:
Dort hatte ich ein Zimmer – ganz
für mich alleine – ich durfte
wegen Ansteckungsgefahr nicht zu
den anderen Tieren. Jeden Tag
bekam ich von Astrid 2 x eine
ekelhaft schmeckende Tablette
und musste auch 1 x täglich eine
Salzwasserlösung inhalieren.
Bewegen durfte ich mich auch nur
wenig, damit mein Beckenbruch
auch heilen konnte. Deswegen war
ich in einer großen Box.
Grrrr – war keine so gute Zeit!
Aber Frauchen hatte ganz viel
Geduld und ich habe diese ganze
Prozedur auch toll mitgemacht …
das sagte Frauchen immer! Ich
fühlte mich damals so krank und
elend, aber ich „strahlte“ und
schnurrte immer, wenn ich von
Astrid Zuwendung bekam, deshalb
habe ich auch den Namen
„Sunshine“ bekommen.
Ja und heute … heute bin ich
richtig fit und gesund. Ich
fange, wie sich das für eine
ordentliche Katze gehört, viele
Mäuse. Die bringe ich dann ganz
stolz nach Hause und hole mir
mein verdientes Lob ab.
Überhaupt fühle ich mich richtig
wohl hier, so dass man sich
entschlossen hat, dass ich für
immer hier bleiben darf und
nicht mehr in ein anderes
Zuhause muss…
Ich habe auch einen ganz lieben
Paten gefunden, der oft an mich
denkt und mit dafür sorgt, dass
es mir an Nichts fehlt! Danke,
lieber Pate ♥
Manchmal gehe ich sogar mit
meinen Zweibeinern und Aaron
zusammen „Gassi“. Das ist sehr
aufregend und macht mir viel
Spaß. Aaron passt dann so gut
auf mich auf, dass mir gar
nichts passieren kann. Und wenn
mir mal etwas unheimlich
vorkommt, dann renne ich schnell
zu meinem großen Freund, Aaron –
da fühle ich mich sicher!
Ich bin sehr glücklich, dass
mich Mike damals beim Tierarzt
vor der Todesspritze bewahrt
hat. Ich danke es ihm so oft ich
kann mit ganz lieben
Schmuseeinheiten…
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